Wie viele Ihrer Kollegen haben bestimmt auch Sie den exponentiellen Anstieg der Informationsmengen in den letzten Jahren bemerkt. Ihnen ist dabei bestimmt auch aufgefallen, dass Arten und Umfang dieser Informationen deutlich zunehmen. Ihnen ist sehr wohl bewusst, dass es einfacher wäre, einen Sack Flöhe zu hüten, als zu versuchen, die Quellen, aus denen diese Informationen stammen, zu verwalten und zu steuern und die Ausbreitung von Informationssystemen in Ihrem Unternehmen zu kontrollieren.

Sie testen also dieses und jenes auf der Suche nach einer Lösung für das Problem und dabei graut Ihnen vor dem Gedanken einer umfassenden Migration.

Das Schöne an einem Fehler ist: Man muss ihn nicht zweimal machen.

Haben Sie das nicht vor Kurzem erst selbst wieder erlebt? Hat nicht der Verkäufer Ihres letzten Enterprise Content Managements (ECM) Ihnen versprochen, dass dies das letzte Produkt sei, das Sie jemals benötigen würden? Hat er Ihnen nicht versichert, dass dies die letzte mühsame, kostspielige und zeitraubende Migration sei, die Sie noch durchführen müssten? Genau das hat er! Und trotzdem sind Sie nun wieder an diesem Punkt!

Mit neuen Produkten wächst die Notwendigkeit einer Migration. Wenn Sie bislang von einer umfassenden Migration verschont geblieben sind, sollten Sie sich einmal mit jemandem unterhalten, der eine solche hinter sich hat. Dieser Vorgang kann brutal sein.

Sie denken vielleicht manchmal:

Bei uns ist es eigentlich nicht so schlimm. Es stimmt schon, was wir haben ist recht teuer, lässt sich nicht so leicht integrieren, erfüllt kaum die Unternehmensanforderungen, ist sehr langwierig zu modifizieren und unsere Leute finden darin nicht wirklich, was sie suchen. Aber all das ist gar nichts verglichen mit dem Alptraum eines neuen großen Systemaustauschs!

Doch hin und wieder kommt bei Ihnen ein Gefühl echter Dringlichkeit auf, denn Sie sehen, welche Mühen und Reibungsverluste dadurch entstehen, dass Informationen, die sich in verschiedenen Systemen in Ihrem Unternehmen befinden, nicht schnell auffindbar und zugänglich sind. Sie erkennen, wie schwierig es ist, informationsreiche Kundenerfahrungen bereitzustellen und bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen mit Wettbewerbern mitzuhalten. Und damit kommen wir zum eigentlichen Punkt für heute …

Zunächst möchte ich Ihren Befürchtungen, was Migrationen anbelangt, den Wind aus den Segeln nehmen. Wir bei Nuxeo sind der Meinung, dass Migrationen nicht zwangsläufig mühsam, kostspielig und zeitraubend sein müssen. Mit unserem modernen zweistufigen Ansatz der “Vernetzung und Konsolidierung” wird der Vorgang wesentlich erleichtert, eine schnelle ROI erreicht und Ihr TCO gesenkt, während Informationen im gesamten Unternehmen vernetzt werden, sodass die Benutzer ein holistisches und personalisiertes Bild der Unternehmensinformationen erhalten.

Was ist nun der Unterschied zwischen einem “Produkt” und einer “Plattform”?

Nuxeo ist eine Content-Services-Plattform (CSP) und KEIN Produkt. Aber was bedeutet das eigentlich und warum sollten Sie auf diese Unterscheidung unbedingt achten? Und warum entscheiden sich eigentlich so viele Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen für einen Plattform-Ansatz? Die Grundüberlegung, aus der heraus Sie den Wechsel zu einer Plattform in Erwägung ziehen sollten, unabhängig davon, ob Sie Ihr Informationsmanagement als problembehaftet empfinden oder nicht, ist folgende:

Informationsmanagement-Konnektivität

In der Vergangenheit wurden Informationssysteme als Produkte und nicht als Plattformen bereitgestellt. Das heißt, es handelte sich um eigenständige Anwendungen, die sich mit einer bestimmten Problemstellung befassten und versuchten, diese besser zu lösen als andere. Der gesamte notwendige Funktionsumfang war in sich geschlossen und mit einer einzigen Codebasis verflochten. Dadurch war die Flexibilität, was die Verbindung mit externen Datenquellen anbelangt, begrenzt. Die Integration in andere Unternehmensanwendungen war im besten Fall umständlich. Schon bei kleineren Modifikationen waren umfangreiche Testläufe des gesamten Produkts notwendig. Und die Einführung und Wartung der Produkte erforderte normalerweise spezielle Kompetenzen. Doch Produkte wurden nun mal, zum Leidwesen vieler, auf diese Weise konzipiert und eingesetzt. Letztendlich stellten sie auch einige nützliche vorkonfigurierte Funktionen bereit und leisteten das, wofür sie gedacht waren.

Wozu also all die Aufregung? Das Problem ist die rasante Weiterentwicklung der Technologie; die Brauchbarkeit der Produkte hat sich drastisch verkürzt. Dennoch scheuen Anwendungsentwickler die Diskussion um geplante Obsoleszenz. In Systemplänen ist die Nutzungsdauer der Produkte so gut wie nie angegeben. Unternehmen vermeiden den Gedanken, dass die Anwendung, für deren Entwicklung sie soeben mehrere Millionen ausgegeben haben, in drei bis fünf Jahren zwangsläufig schon wieder hinfällig ist. Man hangelt sich von einem großen Upgrade zum nächsten Fix und bastelt am Ende bei jeder größeren Änderung der Unternehmensanforderungen noch alles wie MacGyver mit Draht und Kaugummi zusammen, bis man zu der vernichtenden Erkenntnis gelangt, dass es einfach nicht mehr so weitergeht. Das alte Produkt wird herausgerissen und durch ein neues ausgetauscht … und die Uhr beginnt von Neuem zu ticken … Außer dass mit jedem Durchlauf weniger Zeit verbleibt, bis die Uhr abgelaufen ist und alles wieder von vorn beginnt.

Dieser Teufelskreis wirkt wie Sand im Getriebe, lässt Innovationen verpuffen und ist für Sie ein Wettbewerbsnachteil. Die Art wie unternehmenstechnische Fragestellungen bislang angegangen wurden bringt es leider in dieser schönen neuen digitalen Welt nicht mehr.

Moderne Organisationen von heute erkennen, dass die herkömmliche Anwendungsentwicklung dem Wachstum im Wege steht, und setzen daher auf den durch Agilität gekennzeichneten Plattform-Ansatz als überlegene Alternative.

Doch was genau ist eine Plattform und was bedeutet die Aussage, dass Nuxeo eine CSP ist? Nach Definition von Gartner handelt es sich bei einer CSP um “eine Gruppe von Diensten und Mikrodiensten, die entweder als umfassend eingebettete Produktsuite oder in Form eigenständiger Anwendungen mit gemeinsamen APIs und Repositorys angeboten werden und die der Nutzung unterschiedlichster Inhaltstypen, der Bereitstellung von Inhalten für verschiedene Zielgruppen und der Erfüllung zahlreicher Anwendungsfälle in einer Organisation dienen.” Ziemlich verwirrend oder?

Die Stärke des Plattform-Ansatzes

Betrachten Sie das Ganze so: Während bei einem Produkt der gesamte Funktionsumfang in sich geschlossen ist, handelt es sich bei der Plattform um ein Framework, das es erlaubt, den Funktionsumfang in detaillierte eigenständige Einzeldienste aufzubrechen. Jeder Einzeldienst kann für sich selbst bestehen. Jeder Einzeldienst führt ausschließlich eine Funktion aus. Sie geben Informationen hinein, der Dienst führt die Funktion aus und gibt Ihnen dann Informationen zurück. Einzeldienste können unter Verwendung von Application Programming Interfaces (APIs) zugänglich gemacht oder zu größeren Diensten zusammengeführt werden, die zu neuen, modernen und robusten Anwendungen verschmelzen. Dies ist natürlich eine stark vereinfachte Darstellung einer Plattform, aber Sie verstehen das Prinzip.

Informationsmanagementsysteme

Es ist so ähnlich wie LEGO, wobei die LEGO-Gruppe die Plattform ist, die einzelnen Bausteine die Dienste darstellen und die kleinen runden Dinger, die sie verbinden, die APIs sind. Sie können damit bauen, wonach Ihnen der Sinn steht. Sie können das, was Sie gebaut haben, mit dem, was andere gebaut haben, verbinden. Und wenn Ihnen ein Teil Ihres Gebauten nicht mehr gefällt, tauschen Sie diesen einfach aus; ohne Scherereien oder Probleme.

Das ist das Schöne an der Plattform und ihre absolute Stärke! Eine Plattform, unendlich viele Lösungen! Mit einer Plattform können Sie neue Unternehmensanwendungen im Nu aus bereits vorhandenen Diensten zusammenstellen und müssen sich nur noch auf die Entwicklung wirklich neuer Funktionen konzentrieren. Anwendungen können so in Tagen oder Wochen, statt Monaten oder Jahren, entstehen. Da die Einzeldienste unabhängige Arbeitseinheiten sind, müssen Sie deren Entwicklung nicht mehr im Unternehmen zentralisieren (wie dies bei der Entwicklung oder Modifizierung von Funktionen eines Produkts nötig ist). Die Erstellung neuer Dienste kann damit den Einheiten in Ihrem Unternehmen überlassen werden, die sich mit der entsprechenden Funktionalität am besten auskennen.

Obendrein können Sie sogar öffentliche APIs nutzen, wie z. B. die mehr als 19.000 APIs, die auf Programmable Web bereitgestellt werden. Damit gibt es nun keine Ausreden mehr für die Verschwendung von Zeit, Geld und Ressourcen zur Umsetzung von Funktionen, die Ihnen bereits in Form von APIs öffentlich zur Verfügung stehen.

Und was, wenn es irgendwann etwas noch Besseres gibt? Nun, dann können Sie einfach den betreffenden Dienst austauschen, ohne nennenswerte Störung Ihrer Unternehmenstätigkeit. Nehmen wir beispielsweise an, Sie wollen einen Dienst für elektronische Unterschriften erstellen. Anstatt die Funktion komplett selbst zu erstellen, können Sie eine API von einer Firma wie DocuSign verwenden. Falls es dann in 3 Jahren etwas grundlegend anderes oder besseres gibt, können Sie den Dienst für elektronische Unterschriften ganz leicht austauschen.

Sie können sogar selbst zur Plattform werden! Unternehmen haben erkannt, dass sie mehr Umsätze erzielen können, indem sie ihre Leistungen im Rahmen der sogenannten “API-Economy” zugänglich machen. Der US-basierte Pharmariese Walgreens verzeichnete, als er seine pharmazeutischen Produkte und Dienstleistungen und seinen Fotodruckservice über APIs weltweit zugänglich machte, eine 6-fache Umsatzsteigerung bei Kunden, die durch Drittanwendungen darauf zugriffen, im Vergleich zu Kunden, die in den unternehmenseigenen Shops einkauften. Unternehmen wie Ebay und Salesforce.com machen heute die Hälfte ihrer Umsätze über ihre APIs. Und Expedia erzielt sagenhafte 90 % seiner Umsätze über seine APIs. Mit einer Plattform entscheidet allein Ihr Vorstellungsvermögen darüber, was möglich ist.

Nuxeo - DIE moderne Content-Services-Plattform

Nuxeo ist eine CSP und ich wette mit Ihnen, dass Sie keinen Anbieter aus unserem Bereich finden werden, der sowohl Inhalte als auch Rich Media auf einer moderneren, skalierbareren und robusteren Plattform verarbeiten kann.

Als Plattform bietet Nuxeo Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Ihr Unternehmen zu transformieren. Mit uns können Sie neue Produkte in Rekordzeit liefern und sind vor Ungewissheiten, was die Zukunft anbelangt, geschützt, denn Sie können einzelne Dienste zügig austauschen, wenn die nächste bahnbrechende Technologie die Bühne betritt. Sie haben außerdem Zugriff auf zahllose kostenfreie Dienste, die durch ein globales Netz von Organisationen und Entwicklern bereitgestellt werden. Und darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Ausweitung Ihres Umsatzpotenzials, indem wir Ihnen helfen, selbst zur Plattform zu werden!

Informationsmanagementsysteme

Ob es Ihnen also darum geht, Ihre Probleme beim Informationsmanagement in den Griff zu bekommen, oder ob Sie eine Lösung suchen, um Inhalte und Daten über eine dienstebasierte Architektur zusammenzuführen, die Ihre aktuellen Geschäftsmodelle grundlegend transformiert, die Nuxeo Platform transformiert Ihr Unternehmen und macht es von Kopf bis Fuß zukunftssicher.