Hinweis: Dies ist der fünfte Beitrag in unserer Serie über Erfolg im Content-Sog. Die anderen Blog-Beiträge beschrieben folgende Themen:

  1. Der Content-Sog
  2. Annahme unserer Lösungen
  3. Unvernünftige Zentralisierung von Inhalten und alternative Vorgehensweisen
  4. Nutzung der Cloud und Cloud-Dienste für einfacheres und effektiveres DAM

Kürzlich von IDC durchgeführte Untersuchungen zeigten, dass sich die Kosten für die Erstellung neuer Inhalte mithilfe guter Inhaltsmanagementsysteme um durchschnittlich 28 % senken lassen, da mit ihrer Hilfe die Erstellung unnötiger Assets vermieden wird und sich Assets problemlos wiederverwenden lassen.[1]

Außerdem stellte IDC fest, dass Teams im Schnitt 34 % produktiver sind, wenn sie weniger Zeit für die Suche nach Inhalten verschwenden, schneller Inhalte prüfen und genehmigen und die Zusammenarbeit vereinfachen können.

(Vor kurzem haben wir ein Webinar mit Melissa Webster, der Verfasserin des "IDC Technology Spotlight", veröffentlicht. Hier können Sie es sich ansehen.)

Diese Vorteile möchte ich Ihnen nun am Beispiel eines unserer Kunden näher erläutern. Wir arbeiten mit einer Werbeagentur zusammen, die über jahrzehntelange Beziehungen zu Kunden im Bereich Konsumtechnologie verfügt. Die Agentur bemüht sich, die Verwaltung digitaler Assets leichter zu gestalten, um so Kosten zu senken und ihre Produktivität zu steigern. Drei ihrer Projekte sind besonders erwähnenswert:

Das erste gemeinsam mit Nuxeo durchgeführte Projekt war ein Archiv für 10.000 TV-Werbespots aus mehreren Jahrzehnten, die zahlreiche Produkte abdeckten, nach denen der Kunde oder Kreativteams häufig fragten. Diese Werbespots waren aus historischen Gründen auf verschiedene Bereitsteller oder Produktionsstätten aufgeteilt und es bereitete viel Aufwand, nach einem bestimmten Spot zu suchen und diesen anzufragen.

Heute besteht über eine einzige Schnittstelle Zugriff auf diese Spots, sodass sie sich sehr viel einfacher finden lassen. Das spart den Mitarbeitern viel Zeit und Mühe und es war nicht erforderlich, dass das IT-Team hierfür eigene, maßgeschneiderte Software entwickelte.

Im Rahmen des zweiten Projekts wollte die Agentur ein System aufbauen, mit dem sich 500.000 benutzergenerierte Bilder verwalten lassen, denen täglich mehrere Tausend neuer Dateien hinzugefügt werden. Können Sie es sich vorstellen, eine halbe Million Bilder einzeln zu beschreiben?

Schlüssel zum Erfolg dieses Projekts war es, das Auffinden der wertvollen Inhalts-"Nadeln" im Heuhaufen des für die Suche größtenteils unwichtigen Inhalts zu vereinfachen. Für diesen Erfolg war ein System notwendig, das sich mit dem wachsenden Volumen entsprechend skalieren lässt, das einfach durchsuchbar ist und das - und hierbei handelte es sich wohl um den wichtigsten Faktor - Bilder schnell klassifizieren kann, sodass sie sich später einfacher wieder auffinden lassen. Aktuell arbeiten wir mit der Agentur an der Implementierung der künstlichen Intelligenz, die das oben erwähnte Tagging vornehmen soll und das Team wesentlich entlasten wird.

Das dritte Projekt, an dem wir für diesen Kunden arbeiten, ist die Verwaltung aktuell in der Produktion befindlicher Werbespotmaterialien. Die zentralen Faktoren sind hier Geschwindigkeit, die Möglichkeit zur Verwaltung variierender Systemauslastungen und ein fester Workflow, der eine Überleitung der Inhaltsbearbeitung an den jeweils nächsten Schritt vereinfacht und Produktion und Produktivität steigert.

In meinem nächsten Beitrag dieser Serie werde ich Ihnen die Probleme veralteter Workflows und moderne Lösungen hierfür vorstellen.

[1] IDC Technology Spotlight, Sponsor: Nuxeo, Rethinking DAM in the Age of the Connected Customer Experience, Mai 2017.